Raus aus der Wissenschaft, rein ins Publizieren

Es ist schon komisch: seit ich die akademische Wissenschaft verlassen habe, trudeln nach und nach all die Paper ein, für die ich in dieser Zeit gearbeitet und auf die ich so sehnsüchtig gewartet habe. Es ist zwar für eine fünfjährige Wissenschaftskarriere (drei Jahre Doktorarbeit, zwei Jahre Postdoc) ein wenig mager, nur vier Publikationen zu haben, aber daran sieht man mal wieder: publikationstechnisch hängt so viel von Glück ab. Gute Ergebnisse, schnelle Experimente, publizierbare Resultate, schnelle Coautoren, gnädige Reviewer … und manchmal dauert es auch. Und dauert. Und dauert. Hätte ich mich nach meiner Postdoczeit woanders bewerben wollen, hätte ich ziemlich schlechte Karten gehabt, da nur bereits veröffentlichte Paper zählen, und das war zu dem Zeitpunkt ein einziges aus dem Jahr 2009, auf dem ich dann auch noch „nur“ Sechstautor bin. Aber, voilà: ein halbes Jahr später ist die Zahl der Publikationen auf meiner Liste auf vier geklettert und ich habe endlich auch mein lang ersehntes Erstautorenpaper 🙂

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