„Tag des Denkmals“ (frei übersetzt)

Letztes Wochenende waren Journées des patrimoine (ich bin mir nicht sicher, ob man es besser „Tag des Erbes“ oder „Tag des Vermögens“ übersetzt …). Wie bei uns am Tag des Denkmals waren hier viele Gebäude zur Besichtigung geöffnet, die Besuchern sonst verwehrt bleiben, und viele Museen etc. waren kostenlos zugänglich. Ich wollte gern den Elysee-Palast besuchen und habe mich daher um zehn Uhr vormittags auf den Weg gemacht. Um halb elf war ich dort und begab mich zu dem Ort, an dem, laut Beschreibung im Internet, der Zugang sein sollte. Natürlich rechnete ich mit einer Schlange, das ist völlig klar. Ich fand die Schlange dann auch und lief sie entlang. Und ich lief. Und ich lief. Meine Güte, diese Schlange war atemberaubend! Meine Schätzung, nach Konsultation von Google maps, besagt, dass ich ca. 600 m Schlange entlanglief, bis ich endlich das Ende fand. Und in der Zeit, die ich dafür brauchte, dort entlangzulaufen, bewegte sich diese Schlange keinen Millimeter! Straßenkünstler und Bettler belagerten die Schlange, und angesichts der Tatsache, dass viele Leute erschöpft auf den Gehwegen saßen anstatt zu stehen, was auf eine bereits recht lange Wartezeit schließen ließ, beschloss ich, mir den Elysee-Palast nicht anzusehen. Vielleicht mach ich es nächstes Jahr, mal sehen! Dann werde ich aber eine Stunde vor Öffnung bereits anstehen …

Das Ende der Schlange ...

Das Ende der Schlange ...

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