Sommerloch

Wie man an meiner unglaublichen Blog-Aktivität der letzten Wochen sehen kann, herrscht auch hier in Paris das berühmte Sommerloch. Hier ist das sogar unglaublich stark ausgeprägt: jeder ist im Urlaub. Jeder Franzose, meine ich. Und wenn ich sage „jeder“, dann meine ich das auch. Alle drei Bäcker hier in der Nähe sowie der in der Nähe des Instituts haben geschlossen. Die Gänge des Instituts sind verwaist, nur Postdocs und Doktoranden sind noch da (und selbst die gönnen sich ein bis zwei Wochen Urlaub). In der Metro muss man nicht mehr wie die Sardinen stehen, sondern bekommt sogar meistens einen Sitzplatz. An den Vélib-Stationen gibt es fast immer noch ein funktionstüchtiges Fahrrad. Sommer in Paris … es sind fast nur Ausländer hier, und die tummeln sich natürlich vorwiegend an den großen Sehenswürdigkeiten. Für die verbliebenen Pariser gibt es Paris Plage, also „Pariser Strand“: eine direkt an der Seine verlaufende Straße wurde für den Verkehr gesperrt und mit Sand aufgefüllt, so dass man dort eine Art „Strandfeeling“ erleben kann (… wenn man von der direkt dahinter verlaufenden Straße sowie den lärmenden Schiffen, die die Seine rauf und runter tuckern, absieht).  Ich habe es immer noch nicht geschafft, hinzugehen, und das, obwohl dieses Wochenende das letzte Paris-Plage-Wochenende sein wird — bisher war immer fürchterliches Wetter, es hat geregnet oder hatte nur 18 °C oder beides … jetzt ist das sommerliche Wetter zurück, hoffentlich schaffe ich es nochmal zum „Strand“! Ich bring auch Bilder mit 😉 Drückt mir die Duamen …

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