Vélibs, die Leihfahrräder

Gestern hab ich was Tolles gemacht: Ich habe mir ein Fahrrad geliehen. Hier in Paris gibt es hunderte von automatischen Fahrrad-Leih-Stationen — direkt vor der Tür der Résidence ist zum Beispiel eine. Das Ganze funktioniert folgendermaßen: man kauft sich mit der Kreditkarte (leider gehen nur französische, wie ich festgestellt habe) ein Abonnement, entweder für einen Tag, eine Woche oder ein Jahr, für einen Euro, fünf Euro oder 29 Euro. Ich habe mich für ersteres entschieden — ich wollte ja nur mal ausprobieren. Man kauft sich also so ein Ticket, mit Reservierungsnummer und einer PIN, die man sich aussucht. Damit kann man dann an jede Fahrrad-Leihstation gehen, die aus 10 bis 50 Fahrrädern mit einem Ausleihterminal bestehen, ein Rad leihen. Die erste halbe Stunde ist kostenlos, die zweite kostet einen Euro, die dritte halbe Stunde zwei Euro, die vierte drei und so weiter. Man leiht sich so ein Rad also tunlichst nur ’ne halbe Stunde aus 🙂 In dieser halben Stunde kann man fahren, wohin man möchte, und das Rad an jeder x-beliebigen Station, auf die man unterwegs trifft, zurückgeben. Es ist wirklich toll, dass man sich keine Gedanken machen muss, wo man sein Fahrrad jetzt am besten anschließt, damit es nicht geklaut wird oder sowas — nein, man gibt’s einfach bei der nächsten Station zurück. Ich finde es super!

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