Pop-Up-Karte zu Weihnachten

Hier möchte ich euch die aufwändigste und vielleicht auch schönste Weihnachtskarte zeigen, die dieses Jahr entstanden ist! Die ganze Familie wollte einer Person gerne eine schöne Karte schreiben, also habe ich endlich Mal diese wunderbare Pop-Up-Karte gemacht, mit der ich schon so lange liebäugle.

Die Karte funktioniert folgendermaßen: wenn man sie öffnet, entfaltet sich ein Streifen mit vier kleinen, individuell beschriftetbaren Paneelen. Da es schwierig ist, sich das vorzustellen, habe ich natürlich wieder Fotos gemacht! Ein klein wenig Phantasie braucht ihr allerdings trotzdem, denn ich habe die Karte nicht zusammengeklebt, bevor ich sie meinen anderen Familienmitgliedern zur Beschriftung überlassen habe. Ich wollte es ihnen ermöglichen, ihre Paneele mit viel Freiraum zu beschriften und sie nicht dazu zwingen, verkrampft in die fertig gefaltete Karte schreiben zu müssen. Außerdem konnten sie so auf einer ebenen Flächen schreiben und wurden nicht durch die Klebestreifen, die die Karte und die Paneele verbinden, eingeschränkt. Und zu guter Letzt: das Papier von Stampin‘ Up hat eine höhere Grammatur als herkömmliches weißes Druckerpapier, wenn man sich da verschreiben sollte, kann man das Panel einfach umdrehen und es noch Mal versuchen 🙂

Worauf ich jedenfalls hinaus wollte: man sieht auch beim finalen Bild, dass die weißen Flächen noch nicht eingelegt sind. Bitte nicht wundern.

So (Bild nach diesem Absatz) kam die Karte beim Empfänger an. Wie ihr seht, hatte ich aus Designpapier einen passgenauen Umschlag hergestellt (ich mache bald ein Blogpost für euch über das phantastische Stanz- und Falzbrett für Umschläge, das begeistert mich sehr!). Damit der sich nicht dauernd öffnet, habe ich eine Banderole aus grünem Farbkarton gemacht, den ich mit einem meiner geliebten ausgestanzten Stickmuster-Ovale versehen habe, auf dem der Stempel „Vom Christkind persönlich geliefert“ aus dem Stempelset „Weihnachtliche Etiketten“ im zum Designpapier passenden Rotton prangt. Die Karte selbst besteht aus rotem Farbkarton, auf den ich ein Stück Designerpapier und noch ein Stickmuster-Oval geklebt habe. Das Rentier mit dem floral anmutenden Geweih stammt aus dem Stempelset „Unterm Mistelzweig“, das mir eine liebe Kollegin geliehen hat.

Weihnachtskarten 2017

Wenn man die Karte nun öffnet, beginnt das Innenleben, sich zu entfalten. Auf den folgenden beiden Fotos habe ich versucht, das zu zeigen, obwohl noch gar nichts festgeklebt war, so dass alles leicht verrutscht aussieht.

Weihnachtskarten 2017
Weihnachtskarten 2017

Und hier jetzt noch das finale Bild für euch – so sah die Karte aus, als ich sie meinen Eltern gebracht habe! Bis auf die weißen Flächen, die man noch beschriften kann bzw. sollte, ist alles an Ort und Stelle fixiert! Wir ihr seht, habe ich als Hintergrund für die weißen Paneele grünen Farbkarton verwendet, so dass sich die Farben aus dem Designpapier wunderbar wiederfinden lassen. Auch die Stempel sind in den korrespondierenden Farben angefertigt und stammen aus den oben bereits genannten Stempelsets. Auf dem zweiten der vier Paneele habe ich eine Gutscheinhülle aus Designpapier angebracht. Und das, was unter der unteren weißen Fläche hervorschaut, ist ein Teil meines doppelseitigen Klebebands, mit dem die weißen Flächen nach der Beschriftung befestigt wurden.

Weihnachtskarten 2017

Na, was sagt ihr – ist diese Karte nicht gigantisch? 🙂 Ich finde sie phänomenal und hatte großen Spaß beim Basteln! Gerne mache ich auch eine mit euch, meldet euch einfach 🙂

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