Kampf dem Jetlag

In einer neuen Publikation beschreiben Forscher aus Göttingen einen möglichen „Therapieansatz“, um Jetlag zu bekämpfen.

Unsere innere Uhr, die den Jetlag ja verursacht, wird von diversen Hormonen beeinflusst, unter anderem von Kortisol, das in der Nebennierenrinde produziert wird. In einem Jetlag-Mausmodell erprobten Silke Kiessling, Gregor Eichele und Henrik Oster den Effekt der gezielten zeitlichen Ausschüttung von Kortikosteron (das Mäuseanalog zu unserem Kortisol). Durch Beeinflussung dieser Hormonausschüttung konnten sich die Mäuse tatsächlich besser an Tagesrhythmenwechsel anpassen.

Ob es eines Tages „die Jetlag-Tablette“ geben wird, ist dadurch natürlich noch nicht klar – der nächste Schritt für die Forscher wird sein, erst mal herauszufinden, ob dieser Effekt beim Menschen genauso hervorgerufen werden kann. Ich bin gespannt!

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