Das Kap der Stürme, Teil 2

Endlich schreibe ich mal wieder weiter 🙂

Nachdem wir die Pinguine, über die ich das letzte Mal geschrieben habe, in Ruhe angeschaut hatten, sind wir weiter in Richtung Kap gefahren. Schon die Fahrt allein war sehr interessant, da ein großer Teil des eigentlichen Kaps Naturschutzgebiet ist. Man passiert einen Eingangsbereich, an dem der Fahrer Eintritt zahlen muss und angehalten wird, besonders umsichtig zu fahren, da Wildtiere im Gebiet leben: Paviane, Kap-Zebras, Strauße, … wir haben auf der Fahrt durch das Naturschutzgebiet die Augen natürlich offengehalten! Leider habe ich keine Kap-Zebra-Herde gesehen, was ich mir sehr gewünscht hatte, doch Strauße kamen unser Auto begutachten. Schaut euch unten in der Galerie mal die Fotos genau an (besonders das dritte und vierte), das Straußenweibchen ist wirklich gut getarnt!

Ein weiteres sehr interessantes Merkmal der Gegend war der schwarz-weiße Turm, den ich auch fotografiert habe. Unser Fahrer erklärte, er sei auf diese Art und Weise gestrichen, da er von See aus als Orientierungshilfe verwendet würde. Ist der Himmel blau, so sieht man seine weiße Hälfte deutlich, ist er jedoch bewölkt, bietet die schwarze Hälfte einen guten Kontrast zum Hintergrund.

Tja, und dann kamen wir endlich ans Kap selbst! Ich war einfach nur begeistert — die Wellen schlugen an diesem Tag recht hoch (zumindest verglichen mit dem Bodensee …), es wehte ein deutlich zu spürender Wind … als ich am Strand stand, die Wellen beobachtete und den Geruch und die Geräusche des Meeres förmlich aufsaugte, konnte ich es mir plötzlich sehr bildhaft vorstellen, wie das früher gewesen sein musste, auf einem Großsegler an einem stürmischen Tag: Man umsegelt gerade das Kap, einer der berühmt-berüchtigten Stürme kommt auf, man kämpft, um die Kontrolle über das Schiff zu behalten, doch man rammt einen Felsen, das Schiff geht unter und man kann nur hoffen, dass die Wellen einen zwar an den Strand tragen, aber dort nicht auf den Steinen zerschmettern … die Seefahrt war damals und ist sicherlich auch heute noch ein Abenteuer. Dem Meer und seinen Urgewalten haben wir Menschen sehr wenig bis gar nichts entgegenzusetzen … wie stolz muss man sein, wenn man wieder eine Tour geschafft hat(te)!

Aber genug der schweifenden Gedanken — hier nun meine Fotos vom Kap-Naturschutzgebiet und dem Kap selbst!

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One Response to Das Kap der Stürme, Teil 2

  1. Juliane says:

    Ach Susanne, was soll ich sagen 🙂 immer wieder schön von dir zu lesen!
    Bald sehn wir uns ja wieder, also hoffe ich doch. Du feierst doch deinen Geburstag?
    Ich freu mich schon auf das SchwipSchap 😀

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