Suvidu

Susa erforscht die Welt

Im Oktober dieses Jahres werde ich schon zwei Jahre hier sein. Nun ist es an der Zeit, sich zu fragen, ob ich nochmal zwei weitere Jahre hier bleiben möchte. Einerseits würde ich sehr gerne noch etwas bleiben, damit meine Experimente auch mal zu Ergebnissen führen, die man publizieren kann (wäre sehr traurig, hier ganz ohne Veröffentlichung wieder zu gehen), andererseits sind zwei Jahre schon ziemlich lang. Zwei weitere Jahre Fernbeziehung, des jeden-Groschen-zweimal-Umdrehens, zwei relativ einsame Jahre an einem teuren und überbevölkerten Ort. Einem Ort voller Sehenswürdigkeiten, tausender Freizeitmöglichkeiten (ich muss z.B. unbedingt noch in die Oper), vieler toller Leute am Institut und der weiteren Verbesserung meiner Französischkenntnisse.

Oder eben was ganz Neues. Ein neuer Job, eine neue Gegend. Vielleicht mehr Gehalt, sicher niedrigere Miete, vielleicht eine grandiose neue Herausforderung — aber eben alles nur vielleicht, denn noch habe ich nicht mal eine genaue Vorstellung, wo ich mich bewerben würde.

Es ist wirklich schwierig … Ich weiß noch nicht, wie meine Entscheidung ausfallen wird, ich muss noch mit den Menschen diskutieren, deren Meinung mir am Wichtigsten ist, und ihren Rat einholen. Wenn jemand von euch eine Meinung hat, freue ich mich, auch diese zu lesen!

Der Grand Palais

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Schon seit meinem allerersten Parisbesuch bewundere ich die Kuppel des Grand Palais aus der Ferne: weiter lesen

Ein Raum für Basteleien

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Ich telefoniere mit Tobi, nachdem ich gerade meine Näharbeiten für ausreichende Nachtruhe unterbrochen habe.
“Bei mir sieht’s schon wieder aus … wenn wir mal zusammen wohnen, brauchen wir einen Extraraum für “Susa bastelt”.”.
Tobi antwortet trocken: “Ja. Das nennt sich Keller. Oder “draußen”.”

Ich habe gerade mal wieder meine Jacke gewaschen. Als ich noch in Tübingen wohnte, wusch ich meine Jacke nur ca. einmal im Jahr oder wenn sie wirklich schmutzig geworden war (hier ein ironisches Danke an die dafür verantwortlichen Vögel). Aber hier wasche ich meine Jacke ständig, alle vier bis sechs Wochen, meist, nachdem ich Metro gefahren bin. Oft setze ich mich irgendwo hin, lehne mich an, oder berühre versehentlich irgend etwas, das mich hinterher denken lässt: “Oh mein Gott, und DAS hab ich jetzt an der Jacke …!”. Genauso wasche ich ständig Hosen, die eigentlich noch sehr gut ein paarmal tragbar wären. Den Wäscheständer im Eingangsbereich baue ich fast nie ab — schade, denn der raubt ganz schön viel Platz.

Wie schon oft erwähnt: diese Stadt ist überbevölkert und daher viel zu dreckig. Bäh.

Das Pantheon

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An Ostern war ich mal wieder im Pantheon — ein beeindruckendes Gebäude, ich kann den Besuch wirklich empfehlen, auch, wenn der Eintritt inzwischen 8,50 € pro Person kostet. Das Innere dieser ehemaligen Kirche ist voller großartiger Gemälde und, ganz in der Mitte des Gebäudes, direkt unter der Kuppel, eine Nachbildung des Foucault’schen Pendels. Es beeindruckt mich immer wieder — wenn man beachtet, wie sich die Pendelrichtung mit der Zeit wie von Geisterhand ändert, also die Erdrotation direkt vor Augen geführt bekommt … es ist faszinierend!

Bei meinem letzten Besuch fand ich jedoch heraus, dass sich dieser Pantheon-Besuch noch toppen lässt! weiter lesen

Am vergangenen Wochenende bin ich zu meinen Eltern gefahren, um das Klassentreffen (oder besser: Stufentreffen) meines Abiturjahrgangs zu besuchen. Zehn Jahre ist das her — und dennoch habe ich bis auf sehr wenige Ausnahmen fast jeden auf Anhieb wiedererkannt :-) Es war so toll, so viele alte Schulkameraden mal wieder zu sehen — faszinierend, was aus uns geworden ist. weiter lesen

Heute Morgen habe ich Pepsi, meine graufarbene Hamsterdame, tot in ihrem Nest gefunden. Ich hatte es eigentlich schon erwartet, sie war nicht mehr fit, zeigte deutliche Alterserscheinungen und kam sogar dann, wenn ich vernehmlich mit der Futtertüte raschelte, früher ein Hamster-Kickstart, nur noch ab und zu aus ihrem Nest. Sehr schade, dass meine kleine Gefährtin gestorben ist, aber sie hatte ein langes Leben: März 2010 bis April 2012, das sind über zwei Jahre (laut nagetiere-online.eu werden dsungarische Zwerghamster 1,5 – 2,5 Jahre alt). Ich glaube außerdem, dass sie ein schönes Leben hatte, und das freut mich.

Ihre Schwester Tryps lebt noch, ist zwar blind, aber ansonsten quietschfidel — aber natürlich ist sie auch schon über zwei Jahre alt. Daher auch “Teil 1″ in der Überschrift. Dennoch: Ich freue mich sehr auf die Zeit, die mir mit ihr noch bleibt! :-)

Wie ihr an den eingebundenen Fotogallerien vielleicht schon bemerkt habt, habe ich mir vor einiger Zeit einen Flickr-Account zugelegt. Ich finde das außerordentlich praktisch, meine Fotos sind in einer schönen Form online verfügbar, ich kann Zugriff für nur mich, Freunde und Familie oder auch die allgemeine Öffentlichkeit gewähren und so die Bilder jederzeit mit jedem teilen, mit dem ich das tun möchte. Falls ihr einen Flickr-Account haben solltet, sagt mir Bescheid, damit ich euch der Freundesliste hinzufügen kann. Ihr findet also jede Menge meiner Fotos unter www.flickr.com/suvidu. Viel Spaß!

Mit dem Bus durch Paris

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Vorletztes Wochenende bin ich zum ersten Mal mit dem Bus durch Paris gefahren. Ich habe herausgefunden, dass direkt vor meiner Haustüre ein Bus hält, der nach Chatelet / Les Halles fährt, und genau da wollte ich zufällig auch hin. weiter lesen

Louvre-Jahreskarte! :-)

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Ha! Seit Weihnachten habe ich eine Louvre-Jahreskarte! Die berechtigt mich nicht nur, den Louvre zu besuchen, wann und wie oft ich möchte, sondern auch, Mittwoch- und Freitagabend von 18 bis 21 Uhr jemanden kostenos mit in den Louvre hineinzunehmen! weiter lesen