Zahnärzte

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich hielt Zahnärzte bisher immer für die so ziemlich unwichtigsten Ärzte, die es gibt. Man kann an allem Möglichen sterben, und um das zu verhindern, brauchen wir Unfallchirurgen, Chirurgen, Internisten, Allgemeinärzte, Gynäkologen, Urologen, … aber Zahnärzte? !–more–
Selbst, wenn man alle Zähne verliert strong*und*/strong kein Ersatzgebiss haben kann, pürieren wir uns unsere Nahrung eben. So kritisch sind Zahnärzte also wirklich nicht — dachte ich.

Ich war vor ein paar Tagen in Berlin auf einem Nephrologiekongress. Bei den (oder einigen?) Medizinern hat sich eine schöne Tradition ergeben, wie ich finde: einer der Plenarvorträge bei Konferenzen ist immer von jemand Fachfremden, um den Horizont des Publikums zu erweitern. Und mit fachfremd meine ich wirklich fachfremd: in Heidelberg hatten sie Anfang des Jahres einen Biologen, der an der Navigation von Wüstenameisen forschte. Das war sehr spannend. In Berlin hatten sie jetzt einen … ja, was war der eigentlich genau? Er erforschte jedenfalls unsere Vorfahren aus der Steinzeit, und sein Vortrag behandelte den Übergang vom Meso- zum Neolithikum. Und in diesem auch sonst sehr interessanten Vortrag sagte er zu einem seiner Bilder etwas, das mir so zuvor nie klar war. em¨Dies ist das Modell, das wir von der Frau, deren Knochen wir fanden, erstellt haben. Ihre Oberlippe ist mit Absicht angeschwollen, denn sie starb an einem entzündeten Zahn, so wie die meisten Leute damals und auch heute die meisten Wildtiere.¨/em.

Ich staunte nicht schlecht. Ich hatte mir nie Gedanken gemacht, woran die Leute damals und die Wildtiere heute vorwiegend sterben: an abgenutzten Zähnen. Die Zähne nutzen sich so stark ab, dass der Nerv irgendwann freiliegt, sich entzündet und damit einen Kanal in den Kiefer bietet. Dieser entzündet sich auch, und dann kann man praktisch nichts mehr tun. So viel zu ¨nicht so wichtige Ärzte¨. Da mir das jetzt klar ist, entschuldige ich mich hiermit höflichst bei allen Zahnärzten — ich habe  jetzt wesentlich höheren Respekt vor ihrer Arbeit!

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Taufe oder Das Taufkleid im Einsatz

Drei Monate ohne Blogpost — das muss ich jetzt dringend ändern :-) Hier endlich, zwei Monate nach dem Ereignis, ein Update zum von mir gestrickten Taufkleid: ein Bericht über die Taufe selbst! Continue reading

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Freie Wochenenden

Dieses Wochenende ist phantastisch. Warum? Weil ich nichts mache. Wirklich nichts :-) Continue reading

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Fertigkartoffelbrei

Ich habe heute etwas Wichtiges gelernt: Fertigkartoffelbrei (der, den man durch Pulver in Wasser Einrühren erzeugt) kann man zwar einfrieren, aber nicht wirklich wieder auftauen. Continue reading

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Ein gestricktes Taufkleid

Ich habe tolle Neuigkeiten: ich werde Patentante :-) Zwei meiner besten Freunde haben ein wunderhübsches Söhnchen, und ich habe die Ehre, Patin werden zu dürfen! Ich platze vor Stolz und reibe euch auf Nachfrage auch gern ein Foto von ihm unter die Nase :-) Continue reading

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Interessantes Strickprojekt

Meine Schwester hat bisweilen seltsame Ideen. Ihr neuester Gedankenblitz bezieht sich auf ihr Kostüm für die nächste Faschingssaison. Sie möchte als Cheeseburger gehen — und ich darf bei der Realisierung des Kostüms helfen :-) Continue reading

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Neues Layout zur Fehlerbehebung

Wie euch vielleicht auffällt, habe ich dem Blog ein neues Layout verpasst. Der Grund dafür ist einfach: es behebt Bugs, die in letzter Zeit mit meinem Blog immer häufiger auftraten. Continue reading

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Abenteuer auf dem Bodensee!

Am Samstag sahen Tobi und ich bei einem Bad im See Leute, die aufblasbare Kajaks fuhren, und bekamen Lust, auch mal Kajak zu fahren. Am Sonntagmorgen war gutes Wetter, also machten wir uns auf den Weg nach Hegne an den Campingplatz, um dort ein Kajak auszuleihen. Als hätten wir geahnt, was geschehen könnte, hatten wir uns aller Dinge, die nicht nass werden sollten, entledigt. Continue reading

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Raus aus der Wissenschaft, rein ins Publizieren

Es ist schon komisch: seit ich die akademische Wissenschaft verlassen habe, trudeln nach und nach all die Paper ein, für die ich in dieser Zeit gearbeitet und auf die ich so sehnsüchtig gewartet habe. Continue reading

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La Défense

Außerhalb von Paris, in dem nach dem Bau des Tour Montparnasse keine wirklich hohen Hochhäuser mehr errichtet werden dürfen, befindet sich das fast nur aus Hochhäusern bestehende “Bankenviertel” namens La Défense. Mir persönlich gefällt es hier sehr gut: gegen Paris mit seinen altehrwürdigen Gebäuden bilden die Glasfassaden von La Défense einen interessanten Kontrast. Aber es gibt hier natürlich noch mehr als nur Glas zu sehen. Continue reading

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